Impfung von Einsatzkräften: SPD-Landtagsabgeordnete: Retter brauchen jetzt Impfschutz

Die SPD-Landtagsabgeordneten Manuela Strube und Oliver Ulloth aus dem Landkreis Kassel unterstützen die Forderung des Landesfeuerwehrverbandes nach einer schnelleren Corona-Impfung für die Aktiven der Feuerwehren in Hessen. „Mit guten Gründen hat der Verband die schwarzgrüne Landesregierung für ihre Entscheidung kritisiert, den Einsatzkräften der Feuerwehren in Hessen nach wie vor eine Impfpriorisierung zu verweigern“, sind sich Manuela Strube und Oliver Ulloth einig. „Wenn der Landesfeuerwehrverband von ‚Rettern ohne Schutz‘ spricht, dann hat er Recht. Es kann nicht sein, dass Schwarzgrün das erhöhte Corona-Infektionsrisiko der Feuerwehrkräfte ignoriert. Denn diese können naturgemäß keinen Sicherheitsabstand zu den Menschen einhalten, die sie retten und bergen sollen.“

 

Für die beiden Abgeordneten ist die Anpassung der Impfpriorität auch eine Frage der Wertschätzung der Feuerwehrleute. Man habe offenbar die eigenen Sonntagsreden schon vergessen, in denen die Feuerwehr immer wieder gelobt wurde – aber wenn es darum gehe, konkret mit schnellen Corona-Impfungen reale Gefahren für Leib und Leben der Einsatzkräfte abzuwenden, passiere unter Schwarzgrün in Hessen gar nichts. „Zudem wird vergessen, dass auf dem Land vorwiegend Ehrenamtliche in den Feuerwehren ihren Dienst freiwillig leisten und in der Not für uns da sind.“

 

„Andere Bundesländer wie Bayern, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen haben bereits reagiert und für ihre ehrenamtlichen Einsatzkräfte Impfmöglichkeiten geschaffen. Auch in Hessen erwarten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Feuerwehr, aber selbstverständlich auch des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes, mit Fug und Recht, dass Schwarzgrün schnell im Sinne ihrer Gesundheit entscheidet und ihr erhöhtes Corona-Infektionsrisiko nicht länger ignoriert“, unterstützen die SPD-Politiker die Forderung des Feuerwehrverbands.