Strube und Ulloth (SPD): „Anlaufstellen für Kinder in Notsituationeneinrichten“

Angst vor Fremden, ein aufgeschlagenes Knie, das vergessene Schulfrühstück oder einfach nur großer Durst: All das kann Kindern passieren, die auf dem Weg zur Schule oder in der Freizeit unterwegs sind. „Mehrere Organisationen bieten Strukturen an, um Kindern eine sichere Anlaufstelle für Notsituationen anzubieten. Solche Anlaufstellen, besser bekannt als Hilfe-Inseln bzw. ‚Notinseln‘, haben sich bereits in der Stadt Kassel und in wenigen Kommunen des Landkreises Kassel bewährt“, erklären die SPD-Landtagsabgeordneten Manuela Strube und Oliver Ulloth ihre aktuelle Initiative. „Das Wort ‚Notsituation‘ sei dabei sehr weit gefasst, da es nicht nur um akute Gefährdungslagenginge, sondern auch um die kleinen Dinge, die passieren können,“ stellen die beiden Abgeordneten klar. Wesentlich sei, dass gerade Kinder im Grundschulalter auf ihrem Schulweg Ansprechpartner finden können, denen sie vertrauen dürfen. Dazu stellen die Organisatoren u.a. Aufkleber zur Verfügung, die beispielsweise in teilnehmenden Geschäften sichtbar an der Schaufensterscheibe kleben und den Kindern signalisieren, dass sie hier Unterstützung finden. „Im Vorfeld müssen beispielsweise politisch Verantwortliche mit Geschäftsleuten vor Ort Kontaktaufnehmen und sie für eine Beteiligung gewinnen.“ Hierzu haben Strube und Ulloth alle SPD-Fraktionen in den betreffenden Kommunen des Landkreises Kassel gebeten, aktiv zu werden und sich ebenfalls einer der möglichen Organisationen anzuschließen. Ist die Struktur einmal geschaffen, machen Schule und Kindergarten regelmäßig darauf aufmerksam und werben dafür, im Fall der Fälle diese Anlaufstellen zu nutzen. „Wir können nur empfehlen, in wirklich allen Städten und Gemeinden des Landkreises diesen kleinen Schritt zu gehen, denn er kann Kindern helfen, besser durch den Tag zu kommen“, so Strube und Ulloth. Organisationen: https://www.notinsel.de/wie-wird-eine-stadt-ein-ort-notinselhttps://k.polizei.hessen.de/203220738530.11.2020