A44/Bergshäuser Brücke: SPD-Landtagsabgeordnete Manuela Strube fordert Transparenz und Aufklärung von Landesregierung zu Bergshäuser Brücke

Fuldabrück. In einer Kleinen Anfrage an die Hessische Landesregierung hat die örtliche Landtagsabgeordnete Manuela Strube (SPD) um Aufklärung über die ausstehenden Maßnahmen an der Brücke in Bergshausen gebeten.

„Spätestens nach der Gründung der Bürgerinitiative und den Gesprächen mit Hessen Mobil und Bürgermeister Dieter Lengemann hätte ich seitens des Verkehrsministeriums erwartet, dass die vielen offenen Fragen der Betroffenen beantwortet werden“, so Strube.

„Da dies bis heute leider nicht passiert ist, habe ich die Landesregierung in einer Kleinen Anfrage um Auskunft gebeten, ob beim Start der Sanierungsmaßnahmen der Brücke überhaupt Lärmschutzmaßnahmen in Erwägung gezogen wurden.

Falls dies nicht der Fall war, muss mit Sofortmaßnahmen wie zum Beispiel einer dauerhaften Geschwindigkeitsreduzierung für LKW von 80 auf 60 km/h und einer beidseitig installierten Geschwindigkeitsüberwachungsanlage den Anwohnern geholfen werden“, so die 39-jährige Baunatalerin weiter.

Herabfallendes Eis birgt Lebensgefahr

Da Anwohner im Brückenbereich immer wieder über den Herabfall von Eis von der Brücke berichteten, fragte Strube auch, welche Schutzmaßnahmen seitens der Landesregierung geplant seien, um die Bevölkerung vor herabfallenden Eisplatten zu schützen.

„Ich bin mir sicher, dass die Landesregierung hier keine Gefährdung der Bevölkerung zulässt und hoffentlich die nötigen Schutzmaßnahmen trifft“, so Strube weiter.

„Abschließend habe ich die Landesregierung um den konkreten Zeitplan des Neubaus der Brücke gebeten, damit die Anwohner zumindest Klarheit über das laufende Verfahren haben.

Sobald die Landesregierung antwortet, werde ich mit der örtlichen SPD in Bergshausen eine Info-Veranstaltung zu dem Thema machen und die Anwohner informieren“, so die Baunatalerin abschließend.