Lärmschutz A49

Manuela Strube (SPD) kritisiert: „Innenminister Beuth hat auch nach den letzten Geschwindigkeitsüberschreitungen entlang der A49 keine Einsicht für eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage.“

 

In einer Kleinen Anfrage (Drucksache 20/674) an die Hessische Landesregierung hat die örtliche Landtagsabgeordnete Manuela Strube um Auskunft über die Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Bundesautobahn A49 zwischen dem Abschnitt Baunatal-Hertingshausen und Baunatal-Kirchbauna gebeten.

 

„Anlass für die Kleine Anfrage war und ist das Thema Lärmbelästigung der Anwohnerinnen und Anwohner entlang der A49. Hierzu haben sich seit Jahren Bürgerinnen und Bürger in meiner Bürgersprechstunde immer wieder an mich gewandt“, sagte Strube.

 

Inzwischen liegt die Antwort auf die Kleine Anfrage vor.

Geschwindigkeitsüberschreitungen mit Spitzenwerten von bis zu 179 km/h wurden dort gemessen. Eine Zumutung für Anwohnerinnen und Anwohner. Im Ergebnis wurden bei vier Geschwindigkeitsmessungen im Zeitraum März bis April 2019 1247 Verwarngelder und 118 Bußgelder sowie darüber hinaus 15 Fahrverbote verhängt.

 

Die Frage, ob die Landesregierung Handlungsbedarf in der Errichtung einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage sieht, wird durch den Innenminister wie auch schon im Jahr 2018 (Drucksache 19/6713) weiterhin vehement verneint.

 

„Es ist sehr bedauerlich, dass der Landesregierung in der Personalie von Herrn Innenminister Beuth die Einsicht fehlt, dass das Tempolimit 100 in diesem Bereich stationär und nicht nur temporär überwacht werden muss. Die Geschwindigkeitsüberschreitungen haben im Durchschnittsvergleich der letzten Jahre nicht abgenommen. Eine Lärmbelästigung kann nur dann reduziert werden, wenn das Tempolimit von 100 konsequent eingehalten wird“, stellt die Landtagsabgeordnete Manuela Strube klar heraus.