Lärmschutz A49 – SPD-Landtagsabgeordnete Strube und Rudolph: Unzumutbare Lärmbelästigung durch Raser muss ein Ende haben

In einer Kleinen Anfrage (Drucksache 19/6713) an die hessische Landesregierung haben die örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Manuela Strube und ihr Landtagskollege Günter Rudolph (Schwalm-Eder), Mitglied im zukünftigen Regierungsteam und zuständig für den Bereich Verkehr, um Auskunft über Geschwindigkeitsüberschreitungen an der Bundesautobahn 49 gebeten.

 

„Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass sich hier kaum jemand an die vorgegebenen 100 km/h hält“, so die 38-jährige Strube. „Eine Tempobeschränkung bringt nun einmal nichts, wenn sich nicht daran gehalten wird. Wir haben die Landesregierung nun aufgefordert zu prüfen, ob eine erhöhte Kontrolle, beispielsweise mit einer fest installierten Anlage, für den Abschnitt aufgestellt werden muss“, so die Baunatalerin weiter.

 

„Regelmäßig schreiben uns betroffene Anwohner, die sich über die teilweise unzumutbaren Zustände beschweren. Bei Messungen der Polizei stellte sich heraus, dass jedes fünfte Fahrzeug zu schnell unterwegs war – dies ist nicht hinnehmbar“, so der Verkehrsexperte Rudolph weiter.

 

„Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie sich dem Thema annimmt und die Anwohner schützt“, so Rudolph und Strube abschließend.

 

Hintergrund: Bereits im Juli berichtete die HNA über die Tempoüberschreitungen in dem Abschnitt der B49. Trauriger Rekord war dabei die Messung eines Autofahrers der hier mit 194 km/h statt der vorgegebenen 100 km/h unterwegs war.