Strube begrüßt Schulsozialarbeit

Manuela Strube, die örtliche SPD-Landtagsabgeordnete begrüßt die zukünftige Schulsozialarbeit an Grundschulen. Sie selbst sei Mutter einer Tochter im Grundschulalter und erlebe tagtäglich die Herausforderungen der Lehrerinnen und Lehrern an Grundschulen. Aufgrund des immer steigenden Anteils an erzieherischem Aufwand sei die Schulsozialarbeit das richtige Instrument, um die Lehrerinnen und Lehrer zu entlasten. Erst kürzlich habe sie bei dem Elternsprechtag mit der Lehrerin ihrer Tochter über das Thema Schulsozialarbeit an Grundschulen gesprochen.

 

Ganz Kritiklos ist sie bezüglich des Verfahrens jedoch nicht. Von 24 Grundschulen in ihrem Wahlkreis haben bislang erst für 16 Grundschulen die Stellenausschreibungen stattgefunden, und dass obwohl die Stellen bereits seit dem 1. Februar 2018 besetzt sein sollten.

 

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Verteilung der Stunden für die Schulsozialarbeit an den einzelnen Grundschulen.

 

„Ich hätte mir gewünscht, dass die bisherigen Grundschulen, welche jetzt schon eine tolle Schulsozialarbeit leisten, auch ihren Status quo behalten können“, so Strube

 

So sei es, dass an der Friedrich-Ebert-Schule in Baunatal die Schulsozialarbeit von 26 Stunden wöchentlich nun auf 19,5 Stunden wöchentlich reduziert wurde.

 

In einem weiteren Beispiel nennt sie die Stellenausschreibung für eine Grundschule in Fuldabrück, an welcher lediglich nur 9,75 Stunden wöchentlich vorgesehen sind. Dies reiche bei den vielen Aufgaben der Schulsozialarbeit vorne und hinten nicht aus.

 

„Es könne nicht sein, dass die benötigen restlichen Stunden dann von den Kommunen oder Landkreisen getragen werden müssen“, so Strube weiter.

 

Hier muss das Kultusministerium in jedem Fall nachbessern.